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Lassen Sie uns über Geld reden: Kommen Sie zum Vortrag über ethische und ökologische Geldanlage

Titelbild Vortrag urgewald e.V.

Klimawandel, Flüchtlingskrise, Artensterben, Zerstörung von Lebensräumen: Zur Zeit stellt uns unsere Welt vor zahlreiche und komplexe Probleme.
Die Verwendung von Geld neu überdenken

In vielen Menschen wächst das Bewusstsein, dass diese Probleme unsere Zukunft beeinträchtigen werden und schon heute angepackt werden müssen. Sie stellen sich die Frage, was sie tun können – an Geld denken dabei nur Wenige.

Bei der Vielfalt von Produkten zur Geldanlage ist leicht zu übersehen, welche Auswirkungen das persönliche Anlage- und Sparverhalten über den eigenen Kontostand hinaus hat. Wie oft fließt herkömmlich angelegtes Geld unbeabsichtigt in Waffengeschäfte, Lebensmittelspekulationen oder umweltzerstörerische Industrien? Doch wenn Geld überlegt eingesetzt wird, können auch kleine Summen positive Veränderungen anstoßen.

Den Weg zu einer menschen- und umweltfreundlich ausgerichteten Finanzplanung weist unser Vortrag in Kooperation mit dem Sassenberger Verein urgewald e.V.:

Was kann eigentlich mein Geld?

Moritz Schröder-Therre von urgewald e.V. beschreibt in seinem Vortrag „Finance For Future“, was unser Geld auf Banken und in Investmentfonds mit Menschenrechten, Klima- und Umweltschutz zu tun hat. Er zeigt auf, was jeder Einzelne tun kann, um die eigenen Geldgeschäfte ethisch auszurichten und gibt Ideen, wie Geld sinnstiftend eingesetzt werden kann.

  • Banken, die andere Wege gehen
  • Wie sauber ist die „Bank um die Ecke“?
  • Bürgerwerke und Genossenschaften
  • und viele weitere spannende Themen

Mittwoch, 9. Oktober 2019
19:00 Uhr
Gute Stube, Historisches Rathaus Wiedenbrück
Markt 1, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Eintritt frei!

Moritz Schröder-Therre ergänzt seit 2015 das Team von urgewald. Als gelernter Journalist mit Erfahrungen bei verschiedenen Tageszeitungen, TV-Sendern und Digitalmedien sorgt er nun für die Sichtbarkeit des Vereins in Film, Funk und Fernsehen sowie in der digitalen Welt.


Über urgewald:

Wer Geld gibt, trägt Verantwortung. Dieser Gedanke prägt die Arbeit der NGO urgewald, die seit dem Jahr 1992 erfolgreich für Umwelt und Menschenrechte kämpft. Wir decken auf, wo Banken, Investoren und sonstige Konzerne mit ihrem Geld Projekte ermöglichen, die Umwelt zerstören oder Menschenrechte gefährden. Dafür führen wir aufwändige Recherchen durch und konfrontieren direkt die Verantwortlichen der Unternehmen und Institutionen. Mit dieser Strategie hat urgewald schon viele große Erfolge erreicht.

urgewald schützt Umwelt und Menschenrechte, indem wir dem Geld folgen. Was auch immer das Umweltproblem ist – Klimawandel, Wasserverschmutzung, Waldrodung – jemand finanziert diese Aktivitäten. Diese Finanziers anzugehen ist ein machtvoller Hebel für Veränderungen. Er zielt genau auf die Achillesferse dieser Vorhaben: das Geld. Als „Anwalt für Umwelt- und Menschenrechte“ verschaffen wir Betroffenen eine Stimme. Für sie machen wir Druck auf Investoren, Banken und die Politik. Wir sorgen dafür, dass vertriebene Kleinbauern, Aktivistinnen gegen Streubomben, Atomkraftgegnerinnen und Klimaschützerinnen aus aller Welt auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Reicht das nicht aus, mobilisieren wir Protest- und Verbraucherkampagnen.

www.urgewald.org

Vortrag im Luise-Hensel-Saal: „Wie die EU den armen Völkern schadet“

Für Kurzentschlossene: Morgen, am 19. September, findet um 19:30 Uhr im Luise-Hensel-Saal ein Vortrag mit brandaktuellem Thema statt.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt hat mit Franzisco Mari (Brot für die Welt) einen kompetenten Referenten eingeladen, um über die Auswirkungen der Agrarpolitik der Europäischen Union (EU) auf die armen Länder der sogenannten dritten Welt zu berichten.

Seit längerer Zeit haben schon Fachleute kritisiert, dass aus der EU subventionierte Nahrungsmittel in die armen Länder exportiert wurden. Vor Jahren waren es Hähnchenteile, die den afrikanischen Markt überschwemmten und die einheimischen Hühnerfarmen ruinierten. Gegenwärtig sind es u.a. Weizenexporte aus der EU, die in Afrika den heimischen Anbau von Hirse verdrängen und Bauern ihrer Existenzgrundlage berauben. Und es taucht die Frage auf, wer für diese Fehlentwicklung verantwortlich ist und was man dagegen tun kann. Diese Fragen und andere Aspekte der Agrarpolitik der EU weiß der Referent anschaulich zu beleuchten.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Mehr dazu: http://www.rheda-wiedenbrueck.de/…/Veranstaltungen/vortrag_…

Gestalten Sie die Zukunft Rhedas aktiv mit

Das Jahr beginnt gleich mit wichtigen Fragen. Zum Beispiel: Wie wollen wir in Rheda zukünftig leben? Wie soll sich die Innenstadt entwickeln?

Antworten will die Stadt im Januar auch mit Hilfe der Bürger entwickeln. Alle Interessierten sind eingeladen, sich an der „Woche der Innenstadt“ vom 17. bis 25. Januar zu beteiligen. In einem Bürgerforum zum Auftakt und drei Planungswerkstätten mit Rundgängen zu den Themen „Innenstadt für alle“, „Einkaufen in Rheda“ sowie „Wohnen in Rheda“ können die zentralen Fragen intensiv beleuchtet werden. Die Ergebnisse dieser Planungswerkstätten fließen in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für den Stadtteil ein.

Die Termine:

Bürgerforum

Mittwoch, 17.01., ab 19 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus

Planungswerkstatt

mit Rundgang (jeweils Start und Ende am Domhof)

„Innenstadt für alle“, Samstag, 20.01, 10 Uhr

„Einkaufen in Rheda“, Dienstag, 23.01., 16 Uhr

„Wohnen in Rheda“, Donnerstag, 25.01., 16 Uhr

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Repair Cafés vermeiden 250 Tonnen Abfall

In ihrem kürzlich erschienenen Jahresbericht hat die Stichting Repair Café errechnet, dass 2016 alleine durch Repair Cafés etwa 250 Tonnen Abfall vermieden werden konnten! Immerhin sind weltweit inzwischen knapp 1.200 Reparaturtreffs in 30 Ländern aktiv. Dabei können im Durchschnitt 18 Gegenstände pro Veranstaltung erfolgreich repariert werden.

Die meisten Repair Cafés wurden im vergangenen Jahr übrigens in Deutschland gegründet, das damit in der Gesamtstatistik nur knapp hinter den Niederlanden liegt. Aber auch Ghana konnte im September 2016 sein erstes Repair Café feiern.

Wer des Niederländischen mächtig ist, sollte sich die Lektüre dieses ermutigenden Jahresberichts nicht entgehen lassen: https://repaircafe.org/…/…/06/Jaarverslag_2016_webversie.pdf


Sie möchten auch zur Abfallvermeidung beitragen und defekte Dinge lieber reparieren als wegwerfen?

Auf www.repaircafe-rhwd.de finden Sie alle wichtigen Informationen und die aktuellen Termine zu unserem Reparaturtreff in Rheda-Wiedenbrück!