Archiv der Kategorie: Allgemein

Frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Lokale Agenda 21 Weihnachtsgruß 2018

Allen Teilnehmern und Interessierten der Lokalen Agenda 21 Rheda-Wiedenbrück wünschen wir wunderbare Festtage und viel Kraft und Motivation für das Jahr 2019!

Die globalen Herausforderungen werden nicht weniger – daher werden wir uns auch im kommenden Jahr bemühen, Antworten auf lokaler Ebene zu finden. Unsere Arbeit geht weiter mit unserer Sitzung am

29. Januar 2019, 19:30 Uhr, ausnahmsweise im Raum 155 im Rathaus Rheda.

Gemeinsam wollen wir Strategien und Projekte für das Agenda-Jahr festlegen. Und dann wäre da auch noch das Repair Café, denn auch im Jahr 2019 können Sie defekten Gegenständen noch eine Chance geben, statt sie wegzuwerfen:

am 12. Januar 2019, 14 bis 17 Uhr, wie immer im Foyer der Osterrath-Realschule Wiedenbrück

Wir würden uns freuen, Sie dort zu sehen!

Vortrag im Luise-Hensel-Saal: „Wie die EU den armen Völkern schadet“

Für Kurzentschlossene: Morgen, am 19. September, findet um 19:30 Uhr im Luise-Hensel-Saal ein Vortrag mit brandaktuellem Thema statt.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt hat mit Franzisco Mari (Brot für die Welt) einen kompetenten Referenten eingeladen, um über die Auswirkungen der Agrarpolitik der Europäischen Union (EU) auf die armen Länder der sogenannten dritten Welt zu berichten.

Seit längerer Zeit haben schon Fachleute kritisiert, dass aus der EU subventionierte Nahrungsmittel in die armen Länder exportiert wurden. Vor Jahren waren es Hähnchenteile, die den afrikanischen Markt überschwemmten und die einheimischen Hühnerfarmen ruinierten. Gegenwärtig sind es u.a. Weizenexporte aus der EU, die in Afrika den heimischen Anbau von Hirse verdrängen und Bauern ihrer Existenzgrundlage berauben. Und es taucht die Frage auf, wer für diese Fehlentwicklung verantwortlich ist und was man dagegen tun kann. Diese Fragen und andere Aspekte der Agrarpolitik der EU weiß der Referent anschaulich zu beleuchten.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Mehr dazu: http://www.rheda-wiedenbrueck.de/…/Veranstaltungen/vortrag_…

Neues Jahr, neue Agenda…

Das Jahr 2018 ist gerade einmal etwas über einen Monat alt, hat es aber schon faustdick hinter den Ohren! Das sind die neuen Entwicklungen in der Lokalen Agenda 21 Rheda-Wiedenbrück:
Sprecherinnenwechsel

Zum Jahreswechsel hat sich unsere langjährige Sprecherin Henrike Groten aus der aktiven Teilnahme zurückgezogen. Ihre Aufgaben übernehmen Antje Mädler (Sprecherin, Öffentlichkeitsarbeit) und Anke Kupka (Organisation, Arbeitskreis Müllvermeidung).

Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, haben wir auch unsere Arbeitsweise und den Rhythmus unserer Sitzungen verändert:

Arbeitsgruppen und neue Sitzungstermine

 

Titelbild Arbeitskreis Müllvermeidung
Der beste Müll ist der, der gar nicht erst anfällt: Entwickeln Sie mit uns Strategien zur Müllvermeidung! Anmeldung unter kontakt AT la21-rhwd.de.

Wir wollen etwas bewegen! Damit sich unsere Teilnehmer effektiver für ihr jeweiliges Lieblingsthema einsetzen können, wird die Arbeit zukünftig stärker in selbständig handelnde Projektgruppen ausgelagert. Als erster Arbeitskreis trifft sich am 27. Februar 2018 die Gruppe zum Thema Müllvermeidung. Es folgen die Arbeitskreise Energie und Essbare Stadt.

Die regulären Sitzungen des Bürgerforums finden ab sofort nur noch alle zwei Monate statt. Informationen zu den anstehenden Veranstaltungen finden Sie hier: Termine

Neuer Treffpunkt

Zu guter Letzt steht auch noch ein Umzug an: Wir freuen uns, ab sofort das Haus der Kreativität in Wiedenbrück für unsere Sitzungen nutzen zu dürfen! Natürlich hoffen wir, dass der Name auch auf unsere Projekte abfärbt und gute Ideen garantiert.

Lageplan Haus der Kreativität (VHS Reckenberg-Ems)

Pflücken erlaubt statt betreten verboten: Essbare Stadt Minden

Einladung zum Besuch der Essbaren Stadt Minden

Die Lokale Agenda 21 Rheda-Wiedenbrück hat sich die Arbeit für mehr nachhaltige Lebensqualität in unserer Stadt auf die Fahnen geschrieben. In diesem Sinne beschäftigt sich das Bürgerforum seit einiger Zeit mit dem Thema „Essbare Stadt“.

Dabei werden öffentliche Flächen zum Anbau von Obst und Gemüse genutzt. Jeder Bürger darf sich beteiligen – und das Ergebnis genießen. Weltweit lassen sich in Städten wie Andernach, Almere (NL), Todmorden (GB) oder Seattle (USA) bereits positive Wirkungen auf den sozialen Zusammenhalt, die Artenvielfalt und die Kompetenz im Umgang mit Lebensmitteln beobachten.

Würde dieses Prinzip auch bei uns funktionieren? Wie könnte ein „essbares“ Rheda-Wiedenbrück aussehen? Um diesen Fragen nachzugehen, lädt die Lokale Agenda 21 alle interessierten Bürger zu einem Besuch in Minden ein, wo die Bewohner bereits ihre eigene Essbare Stadt gestaltet haben.

Dazu wollen wir am Samstag, 2. September 2017, voraussichtlich ab 9:30 Uhr abfahren, damit wir um 11 Uhr in Minden sind. Wir planen einen entspannten Rundgang, der etwa 1 bis 1,5 Stunden dauern wird. Anschließend gibt es eine Fragestunde in einer noch festzulegenden Lokalität.

Anmeldung:

Für unsere Planungen benötigen wir verbindliche Zusagen. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 25. August 2017 per E-Mail oder Telefon bei uns an:

Henrike Groten, Sprecherin der Lokalen Agenda 21
E-Mail: kontakt@la21-rhwd.de
Telefon: 05242 404514
(bitte auf dem Anrufbeantworter Vor- und Nachname sowie Telefonnummer und ggf. E-Mail-Adresse hinterlassen).

Weitere Details folgen an alle Teilnehmer des Ausflugs.

Ablauf:
Je nach Teilnehmeranzahl fahren wir per Bahn nach Minden (9.43 Uhr Abfahrt – 10:30 Uhr Ankunft) und dort mit dem barrierefreien Bus in die Innenstadt ODER mieten einen Reisebus ODER bilden Fahrgemeinschaften. Die Kosten übernimmt die Lokale Agenda 21.

In der Innenstadt gehen wir dann zu Fuß von einem Gartenbereich (genannt „Speiseraum“) zum anderen. Voraussichtlich werden wir um etwa 15 Uhr von Minden wieder nach Rheda-Wiedenbrück zurückfahren.


Worum geht es?

Beim sogenannten Urban Gardening wird aus der Stadt ein Feld, und jeder darf ernten. So gedeiht neben Kohl und Salat auch das soziale Vertrauen. Die Artenvielfalt wird gefördert und das Stadtbild belebt. Neben Augen, Ohren und Nase wird nun auch der Geschmackssinn angesprochen: Das eigene Umfeld kann ganz neu entdeckt werden.

 

Pflanzaktion in der Mindener Altstadt
Benutzung ausdrücklich erlaubt: Mitten in der Mindener Altstadt entsteht ein Gemüsegarten, der Augen, Nase und Gaumen erfreuen soll. Die tatkräftige Hilfe der Bürger ist gewünscht, aber nicht verpflichtend. (Fotograf: Detlef Müller) // Titelbild: Kräuterkästen an der Martinitreppe in Minden (Quelle: www.essbare-stadt-minden.de)

 

 

Beispielprojekte:
Minden – www.essbare-stadt-minden.de
Andernach – www.andernach.de
Freiburg – Essbares Rieselfeld
Halle (Waldgarten) – www.essbarer-waldgarten.de
Heidelberg – essbaresheidelberg.wordpress.com
Kassel – www.essbare-stadt.de


Unsere nächste Sitzung:
29. August 2017, 19.30 Uhr
Hohenfelder Brauhaus
Lange Straße 10
OT Wiedenbrück