Westenergie Klimaschutzpreis 2025 für die Kippenaktion der LA21

Wussten Sie, dass eine Zigarettenkippe über 250 giftige Chemikalien enthält, die beim Wegwerfen in der Natur landen? Die Lokale Agenda 21 in Rheda-Wiedenbrück hat 2025 gegen die zunehmende Vermüllung speziell durch Zigarettenkippen in der Stadt und die damit verbundenen Umweltschäden einen Kippenaktionstag veranstaltet und mit zahlreichen Helfer:innen aus der Bürgerschaft an einem Vormittag etwa 14.000 Kippen gesammelt.

Dazu haben wir auf einer Infowand informiert, aufgeklärt und kostenlose Taschenaschenbecher ausgegeben.

Die gesammelten Kippen wurden in eine große durchsichtige Röhre geschüttet. So wurde sichtbar, wie viele Kippen unnötig in unserer Umwelt landen und unser Wasser vergiften!

Diese Aktion sowie weitere Kippensammel- und Informationsaktionen in den Sommermonaten wurden im Herbst 2025 mit dem 3. Platz des Westenergie Klimaschutzpreises ausgezeichnet.

Vom Preisgeld konnte die Lokale Agenda einen Akku betriebenen Rucksackstaubsauger kaufen, der zum Kippenstaubsauger umgebaut wird und Bürgern der Stadt für Kippensammelaktionen zur Verfügung gestellt wird.

Wir haben mehrsprachige Flyer erstellt, damit weitere Bevölkerungsgruppen informiert werden können. Diese stehen zum Download zur Verfügung.

Unterstützen Sie uns und helfen Sie mit, unsere Stadt schöner zu machen!

Einfach Trinkwasser aus dem Hahn trinken – günstig, sicher und frisch

Erfolgreich hat die Lokale Agenda 21 in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück und den zwei Wasserversorgern des Stadtgebietes, der VGW und der Wasserversorgung Beckum GmbH eine Aufklärungskampagne in einer Flüchtlingsunterkunft in Batenhorst durchführen können. Die Bewohner wurden besucht von Katja Schröder von der Lokalen Agenda 21, Herrn Dr. Carsten Behlert von der VGW und Herrn Andreas Becker von der Beckumer Wasserversorgung GmbH, begleitet von der Stadtverwaltung vertreten durch Frau Diksu, sowie Ahlam Ajami vom Verein Willkommen in Rheda-Wiedenbrück.

Die Besucher kamen mit verschiedenen Bewohnern u.a. aus Syrien und der Türkei ins Gespräch und die Fachleute von den Wasserversorgern beantworteten verschiedene Fragen, wie zum Beispiel, warum das Wasser aus der Leitung manchmal erst milchig trüb wirkt. 

Hierzu konnte Herr Dr. Behlert erklären, dass die Ursache für die Trübung der Gasaustritt aus dem Trinkwasser ist. Das kühlere Wasser aus dem Wasserwerk weist eine größere Löslichkeit für Gase auf. Erwärmt sich das Wasser im Rohrnetz, kann es zur Ausgasung kommen, es bilden sich sehr kleine Bläschen. Die Farbe des Trinkwassers wird dann als milchig wahrgenommen. Es handelt sich nicht um eine Trübung im Sinne der Trinkwasserverordnung, die durch Partikel verursacht wurde.

Er riet dazu, morgens, vor allem im Sommer und bei Altbauten, das in den Hausleitungen über Stunden gestandene Wasser „abzuschlagen“, also so lange ablaufen zu lassen, bis die Fingerprobe kühleres Wasser aus der städtischen Hauptleitung anzeigt.

Andreas Becker betonte, dass das Wasser regelmäßig von unabhängigen Laboren kontrolliert wird und verwies auf die deutsche Trinkwasserverordnung, die überall im Bundesgebiet eine gleichbleibend hohe und sicher trinkbare Wasserqualität sicherstellt. 

Dazu kommt, dass Wasser aus dem Hahn nur 0,2 Cent pro Liter kostet und somit unschlagbar günstig im Vergleich zu gekauftem Wasser ist. 

Auch die Umweltbilanz ist besser, so Behlert, da Transportwege vermieden werden und kein Flaschenrecyling notwendig ist. Becker betonte: „Und das Wasser aus der Leitung ist viel frischer als Wasser, das in Flaschen vielleicht schon lange im Laden steht.“ 

Die Bewohner erzählten, dass das Leitungswasser in einigen Heimatländern nicht getrunken werden kann und nahmen die Informationen gerne an und ließen sich überzeugen, dass sie das hiesige Leitungswasser bedenkenlos trinken können.

Zum Schluss erhielten alle Anwesenden Heimbewohner eine Edelstahlfasche zur Trinkwasserabfüllung. 

Hier fehlt ein Baum!

Bäume verschönern unsere Stadt. Sie verbessern die Luft, schützen vor Hitze, binden CO2 und sind ein Lebensraum für viele Tiere. Jetzt können viele Menschen in unserer Stadt dabei mithelfen herauszufinden, wo neue Bäume passen würden oder wo ehemals Bäume standen, die noch nicht ersetzt wurden. Ganz einfach, mit offenen Augen und einem Klick.

Die Initiative Lokale Agenda 21, die Stadt Rheda-Wiedenbrück und die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück stellen dieses neue Mitmach-Projekt vor. Sebastian Eweler ist der Baumexperte der Stadt. Er berichtet, was in der aktuellen Pflanzperiode schon getan wird und beantwortet alle Fragen rund um Bäume in der Stadt.

Am 23.01.2026 um 19 Uhr im Refraktorium im Kloster Wiedenbrück.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kommunalwahl 2025 – wie stellen die Parteien sich unsere Zukunft vor?

Wir haben alle im Rat vertretenen Parteien (Fraktionen und Einzelvertreter) eingeladen, Ihre grundsätzlichen Haltungen zu folgenden Themen darzulegen:

  • Umwelt und Natur
  • Klimawandel und CO₂-Reduktion
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Verkehr und Leben in der Stadt
  • Soziales und Wirtschaft
  • Demokratie und Bürgerbeteiligung

Geantwortet haben: CDU, Move, Die Grünen, FDP, SPD und Die Linke.
Die unterschiedlichen Standpunkte, Ideen und Schwerpunkte haben wir für Sie zusammengetragen.

Die detaillierten Ergebnisse und Stellungnahmen finden Sie hier:Wahlprüfsteine 2025